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	<title>nochweiter &#187; Leseproben</title>
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	<description>Online-Magazin für Leipzig</description>
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		<title>„Immer irgendwo ein kleines bisschen Unordnung“</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Stascheit</dc:creator>
				<category><![CDATA[27. Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Leseproben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie geht es weiter in Leipzig? Um eine ungefähre Ahnung davon zu bekommen, hat sich weiter mit Architekt Ansgar Schulz verabredet. Er und sein Bruder Benedikt haben den Neubau der katholischen Kirche gegenüber des Neuen Rathauses entworfen. Ein Spaziergang durch die Innenstadt – an dessen Ende man selbst Baustellen anders sieht.
Das Gespräch führten Ute König und Claudia Laßlop
Ein sonniger Herbsttag. Leipzig zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir treffen Ansgar Schulz am Markt, haben einen ungestörten Blick auf das Breuninger-Kaufhaus. Nur noch ein paar Bauzäune auf der einen, ein Rest Baustelle auf der anderen Seite säumen den Platz. Soweit zu dem, was das ungeschulte Auge sieht.
An die Baustellen auf dem Marktplatz hat man sich irgendwie längst gewöhnt. Kann der Markt wieder ein städtisches Zentrum werden, wenn Baugeräte und Bauzäune weg sind?
Der Markt wird wieder eine bespielbare Fläche, auf der zum Beispiel wieder die Classic Open stattfinden könnten oder das Gewandhausorchester ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht es weiter in Leipzig? Um eine ungefähre Ahnung davon zu bekommen, hat sich weiter mit Architekt Ansgar Schulz verabredet. Er und sein Bruder Benedikt haben den Neubau der katholischen Kirche gegenüber des Neuen Rathauses entworfen. Ein Spaziergang durch die Innenstadt – an dessen Ende man selbst Baustellen anders sieht.<span id="more-1281"></span></p>
<p><em>Das Gespräch führten Ute König und Claudia Laßlop</em></p>
<p><em>Ein sonniger Herbsttag. Leipzig zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir treffen Ansgar Schulz am Markt, haben einen ungestörten Blick auf das Breuninger-Kaufhaus. Nur noch ein paar Bauzäune auf der einen, ein Rest Baustelle auf der anderen Seite säumen den Platz. Soweit zu dem, was das ungeschulte Auge sieht.</em></p>
<p><strong>An die Baustellen auf dem Marktplatz hat man sich irgendwie längst gewöhnt. Kann der Markt wieder ein städtisches Zentrum werden, wenn Baugeräte und Bauzäune weg sind?</strong></p>
<p>Der Markt wird wieder eine bespielbare Fläche, auf der zum Beispiel wieder die Classic Open stattfinden könnten oder das Gewandhausorchester sein Eröffnungskonzert spielt. Vieles wird sich vom Augustusplatz sicherlich wieder auf den Markt verlagern. Der Markt ist eine wunderbare große Fläche und dem angemessen, was Leipzig zu bieten hat.</p>
<p><strong>Wenn man sich die Fassaden anschaut – wie vertragen sich neue und alte Architektur?</strong></p>
<p>Im Ensemble finde ich den Mix gelungen. Die Gebäude fügen sich zu einem großen Ganzen zusammen. Das Kaufhaus Breuninger ist eine große zusammenhängende Struktur, aber die Architektur suggeriert, dass hier drei verschiedene Häuser stehen. Vorrangiges Gestaltungselement ist die Fassade – schaut man dahinter, sieht man, dass die Ebenen komplett durchlaufen. Dort braucht man die Flexibilität, das große zusammenhängende Gebäude. Der Architekt ist hier jedoch der Meinung, das Kaufhaus würde sich nicht in die vorhandene Platzstruktur einpassen, wenn es sich über nur eine große Fassade am Markt abbilden würde. Es ist ein wenig Camouflage: Man suggeriert, dass sich die Proportionen und Parzellengrößen der umliegenden Gebäude weiterentwickeln.</p>
<p>(…)</p>
<p><strong>Dies ist eine Leseprobe.</strong><br />
Der gesamte Text findet sich in Weiter 27 (<a href="http://bestellen.nochweiter.de/auswahl/gedruckt/heft-27">bestellen</a>,<a href="http://nochweiter.de/kaufen"> selbst kaufen</a>, <a href="http://volltext.nochweiter.de/">ePaper</a>)</p>
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		<item>
		<title>„Ich halte nicht viel von Frauenquoten“</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan Fasel</dc:creator>
				<category><![CDATA[18. Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[18. Ausgabe, 02.07.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsebene]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Eggers]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Spreadshirt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jana Eggers ist Geschäftsführerin der Leipziger Durchstarter „Spreadshirt“. Im Interview stellt die US-Amerikanerin klar: Frauen denken anders – und sind deswegen in Führungsebenen gefragt.
Die Fragen stellte Jonathan Fasel

Wenn Sie ihren Job betrachten: Kann man da zum Schluss kommen, dass Frauen die besseren Männer sind?

Nein. Frauen und Männer denken und fühlen unterschiedlich. Beides hat seine Vorteile. Das beste für ein Team ist eine gesunde Mischung. Das wird vor allem in Führungsebenen ganz wichtig. Unternehmen benötigen diese Mischung im Denken, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Brauchen Frauen heutzutage überhaupt noch spezielle Förderung, etwa in der Schule oder durch Quoten?

Ich halte nicht viel von Frauenquoten, allerdings denke ich, dass Förderung dort sinnvoll ist, wo sie jemand will. Und Frauen nehmen Fördermöglichkeiten nun einmal viel stärker wahr und profitieren davon mehr als Männern. Warum sollte man sie dann nicht Fördern?
Wurden Sie im Laufe ihrer Karriere jemals diskriminiert?

Ja. Aber das ist keine Last, die ich mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jana Eggers ist Geschäftsführerin der Leipziger Durchstarter „Spreadshirt“. Im Interview stellt die US-Amerikanerin klar: Frauen denken anders – und sind deswegen in Führungsebenen gefragt.<span id="more-4776"></span></p>
<p><em>Die Fragen stellte Jonathan Fasel<br />
</em><br />
<em>Wenn Sie ihren Job betrachten: Kann man da zum Schluss kommen, dass Frauen die besseren Männer sind?<br />
</em><br />
Nein. Frauen und Männer denken und fühlen unterschiedlich. Beides hat seine Vorteile. Das beste für ein Team ist eine gesunde Mischung. Das wird vor allem in Führungsebenen ganz wichtig. Unternehmen benötigen diese Mischung im Denken, um bessere Ergebnisse zu erzielen.</p>
<p><a href="http://nochweiter.de/?attachment_id=948"><img class="alignright size-medium wp-image-948" title="Jana Eggers" src="http://nochweiter.de/wp-content/uploads/JanaEggers_shirtschwarz-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><em>Brauchen Frauen heutzutage überhaupt noch spezielle Förderung, etwa in der Schule oder durch Quoten?<br />
</em><br />
Ich halte nicht viel von Frauenquoten, allerdings denke ich, dass Förderung dort sinnvoll ist, wo sie jemand will. Und Frauen nehmen Fördermöglichkeiten nun einmal viel stärker wahr und profitieren davon mehr als Männern. Warum sollte man sie dann nicht Fördern?</p>
<p><em>Wurden Sie im Laufe ihrer Karriere jemals diskriminiert?<br />
</em><br />
Ja. Aber das ist keine Last, die ich mit mir herumschleppe. Die Wahrheit ist doch: Diejenigen, die diskriminieren, verlieren. Sie verlieren jeden Tag dadurch, dass sie die schlicht und ergreifend Vorteile in den Wind schießen, die ihr Team oder ihre Firma stärker machen könnten. Ich persönlich möchte diesen Personen nicht helfen. Im Gegenzug haben sie mir zu einer besseren Position verholfen, einer, in der Menschen nicht auf ihr eigenes Denken beschränkt sind.</p>
<p><em>Welchen Ratschlag würden Sie jungen Frauen mit auf den Weg geben, die Karriere machen wollen?<br />
</em><br />
Einer meiner Mentoren – übrigens ein Mann – sagt mir regelmäßig: Spiel dein eigenes Spiel. Er baut mich auf und lässt mich an meine Stärken glauben, macht mir klar, dass ich es verdient habe. Sucht euch die Strategie aus, die zu euch passt. Findet die Unterstützung, die ihr braucht. Sie ist schon da, aber vielleicht schwer zu finden. Setzt euch keine Grenzen und vor allem: Lasst euch von anderen keine Grenzen setzen. Ihr werdet Rückschläge erleben, ihr werdet Fehler machen, aber daraus werdet ihr wachsen und der Erfolg wird mit der Zeit kommen. Wenn ihr niemanden habt, an den ihr euch wenden könnt, dann ruft mich an. Ich werde euch helfen, einen Weg zu finden. Ernsthaft: Es ist ziemlich einfach, aber wir als Menschen sind häufig nicht sehr gut in einfachen Dingen.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=4776&amp;md5=ef990ea6e6213b25ff9c8520d583cdf3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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